Die Therapie
Aufnahmephase
Medizinisches Aufnahmegespräch
Die medizinische Aufnahme erfolgt in der Regel direkt am Aufnahmetag durch einen unserer Ärzte.
Bitte bringen Sie hierfür Kopien von ärztlichen Vorberichten mit – fragen Sie Ihren Hausarzt danach. Von uns erhalten Sie einen Fragebogen zum Ausfüllen, zur Vorbereitung auf das Gespräch.
Im Aufnahmegespräch geht es um Ihre derzeitige medizinische Situation, das heißt um bestehende Beschwerden, bekannte Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, frühere Behandlungen und Erkrankungen in der Familie. Es folgt eine ausführliche körperliche Untersuchung. Im Rahmen der medizinischen Aufnahme wird dann ein erster Plan für die Rehabilitationsbehandlung aus medizinischer Sicht erstellt. Das heißt, wir besprechen, welche Therapieangebote aus ärztlicher Sicht sinnvoll wären (z.B. Krankengymnastik, Wirbelsäulengymnastik, Diabetesberatung, verschiedene Sportgruppen, Fitnesstraining, Saunabesuche) und gegebenenfalls auch, welche Medikamente Sie erhalten sollen. Bei Bedarf planen wir die Vorstellung bei einem externen Facharzt, z.B. Orthopäde oder Internist.
Therapeutisches Aufnahmegespräch
Im therapeutischen Erstgespräch besprechen Sie mit Ihrem Bezugstherapeuten wesentliche Aspekte Ihrer Lebens- und Suchtgeschichte. Wir beginnen dabei mit der individuellen Analyse des Suchtmittelkonsums und dessen Funktionalitäten: In welchen Situationen haben Sie Suchtmittel konsumiert? Was hat Ihnen der Konsum gegeben? Was sind die Sehnsüchte hinter dem Suchtmittelkonsum?
Gemeinsam mit Ihrem Bezugstherapeuten werden die wesentlichen Rehabilitationsziele festgelegt und es erfolgt eine individuelle Therapieplanung, entsprechend Ihrer persönlichen Themen und Problembereiche. Als übergeordnetes Ziel gilt eine zufriedene abstinente Lebensgestaltung – mit der Übernahme von Eigenverantwortung für das eigene Leben und dessen Gestaltung.
Persönliche Aufnahme
Nach der Ankunft in unserer Fachklinik erhalten Sie zunächst eine gründliche Einführung durch eine unserer Krankenschwestern. Sie beantwortet Ihre Fragen und informiert über alles, was wichtig ist. Außerdem hat jeder neue Patient einen „Paten“ – einen Mitpatienten, der Sie mit den Gegebenheiten im Haus vertraut macht und besonders in der Anfangszeit als persönlicher Ansprechpartner für Sie da ist.



