Spezielle Angebote
Psychiatrische Zweitdiagnose
Wir bieten auch die Behandlung von Patienten und Patientinnen mit „Doppeldiagnosen“ an. Unter „Doppeldiagnose“ ist zu verstehen, dass zusätzlich zur Suchterkrankung eine psychiatrische Erkrankung besteht, z.B. eine Depression, Angsterkrankung, psychotische Erkrankung oder Persönlichkeitsstörung.
Die Therapieplanung erfolgt in enger Kooperation zwischen unserem ärztlichen Leiter und der therapeutischen Leiterin. Psychotherapeutisch werden Patienten mit „Doppeldiagnosen“ in die übrigen Gruppen der Patienten integriert. Bei jedem Patienten wird überprüft, ob eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist. Arbeits-, Sport- und Beschäftigungstherapie passen wir an die Möglichkeiten des jeweiligen Patienten an. Generell ist bei dieser Patientengruppe mehr Flexibilität nötig – bei der Therapieplanung genauso wie beim Umgang mit unseren internen Regeln.
Wenn sich der Zustand eines Patienten mit psychiatrischer Zusatzerkrankung gravierend verschlechtert, z.B. akute Suizidgedanken, selbstverletzendes Verhalten oder schwerwiegendes psychotisches Erleben, dann erfolgt die Verlegung in eine psychiatrische Klinik.



