Die Fachklinik
Hephata
Träger der Fachklinik Weibersbrunn seit September 2000: Hephata Hessisches Diakoniezentrum e. V. Sitz des Unternehmens ist Schwalmstadt-Treysa.
Hephata ist ein diakonisches Unternehmen. Diakonisches Handeln versteht sich als organisierte soziale Arbeit – im Mittelpunkt steht dabei der zu begleitende Mensch. In diesem Sinne orientiert sich unsere Arbeit an einem christlichen Menschenbild, wir begegnen jedem Menschen mit Respekt und Achtung, vermitteln ein Gefühl von Sicherheit und Zuversicht. Über freundliche und zugleich klärende Gespräche geben wir Anstöße zu neuen Erfahrungen.
Die Geschichte Hephatas geht zurück ins späte 19. Jahrhundert. Damals zogen die Schwestern des Kurhessischen Diakonissenhauses von Treysa nach Kassel – in Treysa entstand daraufhin ein Angebot zum Wohnen und zur Pflege behinderter Jugendlicher. Nach der Gründung des Vereins Hephata im Jahre 1901 entwickelten sich die unterschiedlichen und sehr speziellen Angebote der Behindertenhilfe, der Hilfe für Jugendliche, der Schulen und der Krankenversorgung. Schritt für Schritt entstand die sogenannte „Stadt auf dem Berg“. Der Name „Hephata“ leitet sich ab aus dem aramäischen Wort „Tue dich auf“. Der biblische Bezug ist eine Heilungsgeschichte (Mk 7.32-35) – in ihr wird erzählt, wie Jesus einen Taubstummen mit den Worten „Hephata“ heilt. Heute beschreibt der Name Hephata einen wichtigen Grundsatz der Arbeit: Wir sind offen für die Bedürfnisse der Menschen, die unsere Hilfe brauchen.
Hephata konnte sich kontinuierlich weiterentwickeln. Das Hessische Diakoniezentrum ist Träger von Kliniken und Schulen, von Wohnangeboten wie Wohnheimen und Betreutem Wohnen. Besonders in den letzten Jahren wurden Projekte zur beruflichen Ausbildung, zur beruflichen Rehabilitation, zur Beschäftigung und Arbeit geschaffen. Längst gibt es regionale Bezüge außerhalb der Stadt Schwalmstadt und auch außerhalb Hessens. Und so vielfältig und bunt diese Angebote sind, so vielfältig sind die Berufe der über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens. Ärzte, Pfleger, Therapeuten, Sozialarbeiter, Arbeitsanleiter, Lehrer und Erzieher, Meister und Facharbeiter, Verwaltungsmitarbeiter und viele andere Berufsgruppen arbeiten eng zusammen – mit dem Ziel, qualifiziert zu helfen, zu pflegen, aus- und fortzubilden, zu begleiten und zu ermutigen. Sie alle wollen da sein für die Menschen, die Hephata suchen und brauchen.



